Erneuerbare Energien-Anlagen
Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, werden in Deutschland in den nächsten Jahren zahlreiche neue Windkraftanlagen und Solarparks gebaut. Windkraft- und Photovoltaikanlagen sind stark durch Wind und Wetter beansprucht und verlieren an Leistung - sie haben eine begrenzte Nutzungsdauer und werden in der Regel dann durch modernere effizientere Anlagen ersetzt.
Für die alten Anlagen braucht es nun neue Recyclingverfahren und in den kommenden Jahren auch mehr Recyclingkapazitäten. Bis zu 80% der Photovoltaikanlagen und bis zu 90% der Windkraftanlagen müssen und können technisch recycelt werden. Kompliziert bleibt es an kritische Rohstoffe wie z.B. Silizium in den Solarzellen heranzukommen. Auch das Recycling der Rotorblätter der Windkraftanlagen ist schwierig, da die verwendeten Materialien fest miteinander verbunden sind.
Neue Verfahren sollen es einfacher und wirtschaftlicher machen, die wichtigen Rohstoffe wie Silizium, Kupfer oder seltene Erden aus bestehenden Anlagen zurückzugewinnen. Die Forschung ist bereits dabei, alternative Materialien oder Reduktionsmöglichkeiten für den Einsatz der teuren und nur begrenzt verfügbaren kritischen Rohstoffe zu suchen. Damit sinkt die Abhängigkeit von Importen und die Umweltschäden durch den Abbau werden verringert.
Weitere Informationen zu diesem Handlungsfeld finden Sie im Kapitel „Erneuerbare Energien“ in der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.

- Quelle Statistik:
https://www.iea.org/reports/the-role-of-critical-minerals-in-clean-energy-transitions/executive-summary - Quelle Recycling-Standard Erneuerbare Energien:
https://www.mdr.de/wissen/energiewende-erneuerbare-energien-solarenergie-windkraft-recycling-abriss-neubau100.html?utm

