IKT und Elektro(nik)geräte
Aktuell sinkt die Nutzungsdauer von Elektro(nik)geräten. Die Gründe liegen in wechselnden Technologietrends und im Wunsch vieler Menschen nach immer neuen Produkten. Außerdem bleiben Reparaturen selten – nicht zuletzt, weil das Produktdesign sie erschwert und sie sich preislich oft nicht lohnen. Gleichzeitig steigt die in Verkehr gebrachte Menge an Geräten: 2022 betrug sie 3,26 Millionen Tonnen, doppelt so viel wie noch 2013. All diese Geräte enthalten kritische und strategisch wichtige Rohstoffe, etwa seltene Erden. Deren Rückgewinnung ist derzeit kaum kostendeckend möglich, auch weil die Sammlung und Sortierung von Altgeräten oft ineffizient ist. Die längere Nutzung, Reparatur und der Wiedereinsatz von IKT verringern die Nachfrage nach seltenen Erden, was die Umweltschäden durch den Abbau verringert und die deutsche Wirtschaft unabhängiger von Importen macht.
Weitere Informationen zu diesem Handlungsfeld finden Sie im Kapitel „IKT und Elektrogeräte“ in der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.


