Essen
Zentren des Teilens in Essen – Untersuchung, Entwicklung und Evaluierung
Region/Kommune: Essen
Laufzeit: April 2025 – März 2028
Förderung: Circular.Cities.NRW
Träger/Partner: Stadt Essen mit Fachhochschule Dortmund und Fraunhofer-Institut UMSICHT
Kurzbeschreibung:
Das Projekt „Zentren des Teilens“ untersucht, wie Gemeinden das gemeinsame Nutzen, Wiederverwenden und Reparieren von Gebrauchsgütern organisieren können. Es zielt darauf ab, passende Strategien für diese Zentren zu entwickeln. Diese Orte sollen Verleih-, Sharing- und Reparaturdienste vereinen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbeziehen.
Was macht dieses Beispiel zur Good Practice?
Das Projekt verbindet Forschung und Praxis, um Sharing-Strukturen kommunal zu verankern. Es entwickelt Modelle, die soziale Teilhabe, Ressourcenschonung und lokale Wertschöpfung miteinander verbinden. Die Zentren des Teilens sollen konkrete Orte schaffen, an denen Menschen Alltagsgegenstände ausleihen, gemeinsam nutzen oder reparieren können. Besonders hervorzuheben sind drei zentrale Bausteine:
Erprobung von Sharing- und Reparaturangeboten: Bestehende Verleih- und Tauschinitiativen werden analysiert, um tragfähige Organisations- und Betreibermodelle zu entwickeln.
Wissensvermittlung und Qualifizierung: Bürgerinnen und Bürger erhalten Schulungen, um einfache Reparaturen selbst durchzuführen. So entstehen neue Kompetenzen und ein Bewusstsein für Ressourcenschonung.
Kommunale Verankerung und Skalierbarkeit: Die Forschungsergebnisse sollen Kommunen helfen, eigene Zentren des Teilens aufzubauen. Durch die praxisnahe Erprobung entstehen übertragbare Modelle, die sich flexibel an lokale Bedingungen anpassen lassen.
Das Projekt zeigt, wie Kreislaufwirtschaft auf kommunaler Ebene konkret umgesetzt werden kann – durch Orte, die gemeinschaftliches Handeln, nachhaltigen Konsum und Bildung verbinden.
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