Berlin
Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb – Berlin
Region/Kommune: Stadt Berlin
Laufzeit: seit März 2024, laufend
Förderung: Land Berlin
Träger/Partner: Die Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KEK) ist ein partnerschaftliches Unterstützungsangebot der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Es gibt zahlreiche Kooperationspartner (siehe Webseite).
Kurzbeschreibung:
In Berlin unterstützt die KEK Unternehmen dabei, Energie effizienter zu nutzen, Ressourcenkreisläufe zu schließen und Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Das Angebot umfasst kostenlose Basis- und Detailberatung, Unternehmensworkshops sowie Vernetzungsformate. Zielgruppe sind Betriebe aller Größen und Branchen mit Interesse an Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaanpassung.
Was macht dieses Beispiel zur Good Practice?
Die Berliner Initiative spielt eine zentrale Rolle bei der wirtschaftlichen Transformation. Sie verbindet Energie- und Ressourceneffizienz mit Kreislaufwirtschaft und berücksichtigt auch zirkuläre Geschäftsmodelle. Damit fördert sie nachhaltige Unternehmensentwicklung über klassische Klimaschutzmaßnahmen hinaus.
Die KEK bietet folgende Unterstützungsleistungen:
Basisberatung: Unternehmen erhalten erste Informationen zu Energie- und Ressourceneinsparungen, Kreislaufwirtschaft und Fördermöglichkeiten.
KMU-Detailberatung: Fachleute analysieren vor Ort betriebliche Potenziale, prüfen Einsparchancen und unterstützen bei der wirtschaftlichen Bewertung von Maßnahmen.
Unternehmensworkshops: Hier vertiefen Teilnehmende Themen wie Treibhausgas-Bilanzierung, nachhaltige Produktgestaltung und zirkuläre Geschäftsmodelle.
Vernetzung: Die KEK bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen. So entstehen neue Kooperationen und ein aktiver Erfahrungsaustausch.
Verknüpfung von Kreislaufwirtschaft und Transformation: Im Mittelpunkt steht die Umstellung von linearen auf zirkuläre Strukturen. Dabei geht es um Produktdesign, Geschäftsmodelle und Prozesse im Betrieb.
Das Berliner Modell zeigt, wie Kommunen und Regionen die Wirtschaft im Sinne der Kreislaufwirtschaft stärken können: durch einen klaren Ansprechpartner, durch praxisnahe Beratung und durch die Verbindung von Energie-, Klima- und Ressourcenthemen. Die Angebote sind modular aufgebaut und kostenlos in der Basisberatung. Das senkt Einstiegshürden und fördert die Beteiligung. So wird Kreislaufwirtschaft im Betrieb konkret und übertragbar – ein gutes Beispiel für wirksame Unterstützung durch eine kommunale Koordinierungsstelle.
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Bilder © Stadt Berlin