Heidelberg Materials

Abbruchbeton vollständig recyceln: Innovative Nutzung von Brechsanden

R8 - Recycle (Recycling)

Details zum Praxisbeispiel

Was war die Herausforderung?
Beim Rückbau von Gebäuden entsteht Abbruchbeton bestehend aus unterschiedliche Materialien: grobe Gesteinskörnungen und feine Sandanteile. Die groben Bestandteile werden bereits erfolgreich für die Herstellung von Recyclingbeton eingesetzt. Die feinen Sandanteile hingegen konnten bisher nicht genutzt werden und mussten teilweise entsorgt werden.

Welches konkrete Vorhaben hat das Unternehmen umgesetzt, um sich in Richtung Kreislaufwirtschaft auszurichten?
Heidelberg Materials hat für die feinen Sandanteile, die sogenannten Brechsande eine neue Lösung entwickelt. Durch ein Herstellungsverfahren für sogenannte F-Zemente, können diese feinen Brechsande nun als Bestandteil im Zement eingesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist der Zement CEM II/C-M (S-F), der im Werk Leimen produziert wird. Die geltende Norm erlaubt, dass bis zu 20 Prozent dieser Brechsande dem Zement beigemischt werden.

Welche positiven Auswirkungen ergeben sich dadurch für das Unternehmen?
Auf diese Weise wird Abbruchbeton vollständig verwertet: Alle Bestandteile finden eine neue Verwendung, anstatt entsorgt zu werden. Damit schließt Heidelberg Materials den Materialkreislauf und stärkt die Kreislaufwirtschaft, indem Abfälle zu neuen Rohstoffen werden.

Zusätzlich bringt der Einsatz der Brechsande einen weiteren Vorteil: Er reduziert den Anteil von Klinker, dem besonders energie- und CO₂-intensiven Bestandteil von Zement. Dadurch sinken die CO₂-Emissionen bei der Zementherstellung. Die Nutzung alternativer Materialien wie Brechsand können einen wichtigen Schritt zu einer ressourcenschonenden und klimafreundlicheren Bauwirtschaft darstellen. 

Fotos © Heidelberg Materials

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Kontakt:
evobuild.de@heidelbergmaterials.com