Rieder Faserbeton-Elemente GmbH
Beton ressourcenschonend herstellen
Details zum Praxisbeispiel
Welches konkrete Vorhaben hat das Unternehmen umgesetzt, um sich in Richtung Kreislaufwirtschaft auszurichten?
Das Unternehmen Rieder stellt Fassadenplatten und weitere Bauteile aus Faserbeton her. Bei der herkömmlichen Produktion von Beton werden große Mengen Zement benötigt, dessen Herstellung viel CO₂ verursacht. Außerdem fällt bei der Produktion der Platten bislang ein hoher Materialverschnitt an, der nur eingeschränkt weiterverwendet werden kann.
Um Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden, entwickelt Rieder eine innovative Produktionstechnologie. Herzstück dieser Technologie ist eine neue Betonrezeptur namens „Matrix 3.0“. So soll der hohe Anteil an CO₂-intensivem Portlandzement im Beton zu reduziert werden. Dafür nutzt Rieder eine Rezeptur, die Zement durch nahezu CO₂ -freies Hüttensandmehl und Puzzolane ersetzt. Verschnitt und Fehlproduktionen werden mechanisch aufbereitet und wiederverwendet. Eine Wasseraufbereitungsanlage ermöglicht die Wiederverwendung von Prozesswasser. Diese Maßnahmen senken den Zementverbrauch um 1.380 Tonnen jährlich und sparen 1.659 Tonnen CO₂. Sie stehen exemplarisch für die R-Strategie R2 („Reduzieren“), da sie Materialeinsatz und Abfall bereits im Herstellungsprozess deutlich verringern.
Bilder © Rieder Faserbeton-Elemente GmbH
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