Zirkuläre Alternativen im Gesundheitswesen: Arbeitsgruppe veröffentlicht Ergebnisse

Wie kann Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen konkret umgesetzt werden? Die Arbeitsgruppe „Zirkularität für medizinische Produkte und Verbrauchsmaterialien im Gesundheitswesen“ legt ihre Ergebnisse vor. 

Wie kann Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen konkret umgesetzt werden? Zu dieser Frage legt die Arbeitsgruppe „Zirkularität für medizinische Produkte und Verbrauchsmaterialien im Gesundheitswesen“ ihre Ergebnisse vor: eine praxisorientierte Broschüre und ein Kurzüberblick mit Handlungsempfehlungen für mehr zirkuläre Alternativen in Beschaffung und Abfallmanagement.

Das Gesundheitswesen steht beim Thema Kreislaufwirtschaft vor besonderen Herausforderungen. Jährlich fallen in Deutschland rund fünf Millionen Tonnen Abfall an. Gleichzeitig gelten für medizinische Produkte und Verbrauchsmaterialien hohe Anforderungen an Patientensicherheit, Hygiene und Versorgungsqualität.

Genau hier setzt die Arbeitsgruppe „Zirkularität für medizinische Produkte und Verbrauchsmaterialien im Gesundheitswesen“ an. Auf Einladung des Bundesumweltministeriums sowie des Bundesgesundheitsministeriums beschäftigten sich Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen damit, welche zirkulären Ansätze bereits heute funktionieren, wo noch Hürden bestehen und und wie die Umsetzung in der Praxis in größerem Umfang machbar werden kann. 

Von Mehrweg bis Recycling: Praxiswissen für mehr Zirkularität

Die Broschüre zeigt, welche in welchen Bereichen zirkuläre Alternative bereits heute in der Praxis eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem:

  • zirkuläre Beschaffung,
  • Mehrweg- und Mietmodelle,
  • Spenden und Weitergabe,
  • Wiederverwendung,
  • Aufbereitung sowie
  • Recycling medizinischer Produkte und Verbrauchsmaterialien.

Neben Praxisbeispielen enthält die Publikation weiterführende Unterstützungsmaterialien und setzt sich mit verbreiteten Annahmen und Argumentationsmustern auseinander, die der Einführung zirkulärer Lösungen im Gesundheitswesen entgegenstehen können.

Broschüre „Zirkuläre Alternativen im Gesundheitswesen“ herunterladen

Handlungsempfehlungen für die Praxis

Der Kurzüberblick „Für ein Umdenken im Gesundheitswesen – Handlungsempfehlungen für mehr zirkuläre Alternativen in der Beschaffung und im Abfallmanagement“ bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeitsgruppe und richtet sich an Gesundheitseinrichtungen, Hersteller, Entsorgungsunternehmen sowie Politik und Verwaltung.

Die Empfehlungen zeigen auf, an welchen Stellschrauben unterschiedliche Akteure ansetzen können, um zirkuläre Alternativen stärker in Beschaffung und Abfallmanagement zu verankern.

Kurzüberblick mit Handlungsempfehlungen herunterladen