Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Forschung: Commons-based Peer Production in Offenen Werkstätten (COWERK)
Details zum Forschungsprojekt
Welche Fragestellung adressierte das Forschungsprojekt?
Der Forschungsverbund "Commons-based Peer Production in Offenen Werkstätten" (COWERK) untersuchte welchen Beitrag offene Werkstätten zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können. Die zentrale Forschungsfrage von COWERK lautete: Wie können die neuen Wertschöpfungsmuster ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig gestaltet, in der gesellschaftliche Breite verankert und mit bestehenden ökonomischen Strukturen im Kontext offener Innovationsprozesse verknüpft werden?
Das Forschungsprojekt wurde von November 2014 bis Januar 2018 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Welche Erkenntnisse wurden gewonnen?
Die Learnings des Projekts: Offene Werkstätten gibt es inzwischen in einer großen Bandbreite von Organisations- und Aktionsformen, z.B. Fab-Labs, Maker Spaces oder Repair Cafés. Für die Untersuchung wurden die Werkstätten in drei Typen unterschieden: 1) Reparatur, 2) Modifikation und 3) Neuproduktion. Im Ergebnis zeigt sich, dass insbesondere die Werkstätten mit Reparaturangeboten einen wichtigen Beitrag zum Umweltnutzen leisten. Als Orte sozialer Interaktion dienen die Werkstätten zudem zur Auslotung innovativer und nachhaltigkeitsorientierter Lösungen und fördern das Out-of-the-Box-Denken.
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Kontakt:
Ulrich Petschow | ulrich.petschow@ioew.de | +49-(0)30 - 884 59 4-0 |
Potsdamer Str. 105 | 10785 Berlin