Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Forschungsprojekt: Commons-based Peer Production in Offenen Werkstätten (COWERK)
Der Forschungsverbund COWERK hat sich mit den Nachhaltigkeitspotenzialen offener Werkstätten befasst. Ziel war es zu analysieren, wie Praxisakteure sich neue technologische Möglichkeiten im Kontext dezentraler und gemeinschaftsbasierter Produktion aneignen und welche Auswirkungen dies aus Sicht einer nachhaltigen Entwicklung hat. Die Forschenden haben dabei vielfältige Organisationsformen in den Blick genommen: vom Repair-Café über handwerklich geprägte kooperative Maschinennutzung bis hin zu Hightech-Ausstattungen wie 3D-Druck.
Das Wichtigste auf einen Blick – Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
Was war die größte Herausforderung auf dem bisherigen Weg und welche wichtigste Erkenntnis wurde daraus gewonnen?
Die Learnings des Projekts: Offene Werkstätten gibt es inzwischen in einer großen Bandbreite von Organisations- und Aktionsformen, z.B. Fab-Labs, Maker Spaces oder Repair Cafés. Für die Untersuchung wurden die Werkstätten in drei Typen unterschieden: 1) Reparatur, 2) Modifikation und 3) Neuproduktion. Im Ergebnis zeigt sich, dass insbesondere die Werkstätten mit Reparaturangeboten einen wichtigen Beitrag zum Umweltnutzen leisten. Als Orte sozialer Interaktion dienen die Werkstätten zudem zur Auslotung innovativer und nachhaltigkeitsorientierter Lösungen und fördern das Out-of-the-Box-Denken.
Kontakt:
Ulrich Petschow | ulrich.petschow@ioew.de | +49-(0)30 - 884 59 4-0 |
Potsdamer Str. 105 | 10785 Berlin